Schachten+Ackern Peripherie III

Schachten+Ackern Peripherie III

Vernissage:  Freitag 06.05. & Samstag 07.05.2016 ab 20 Uhr

Ausstellung bis 24.06.

Öffnungszeiten:       Mi & Do   14 – 18 Uhr // Fr   20 – 02 Uhr

SCHACHTEN+ACKERN
Peripherie III
Untertitel

Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet…Paul Cézanne (1839 – 1906)

Und alles verschwindet zu Recht. So stellt sich die Frage, ob es in der Kunst noch weiterer Produkte bedarf oder ob der Prozess des Vergehens nicht Kunst genug ist?

Die liebliche Grazie eines verwesenden Säugetieres, sexy Heterotrophie, läuternde Klarheit geilender Bodenfrüchte, der vergehende Klang sehnsuchtvoller Grillen…….

Im erotischen Dreiklang einer surrealen Distanz, einer verzweifelten Verortung und des Bewußtseins des Seins kontra Werdens, materialisiert sich SCHACHTEN+ACKERN

Das Künstlerduouo SCHACHTEN+ACKERN beleuchtet in ihren Arbeiten das Werden, Vergehen, Zerstören und Sein. Mittels der Technik des Gesangs, der Malerei, der Performance und Installation, nimmt das Künstlerduo Bezug auf den Ort der Ausstellung – den Jungbusch. Barbara Schachtner und Norbert van Ackeren lassen eine Situation entstehen, in dem sich der Umbruch von Altem zum Neuen erahnen lässt. Dabei erhält die Selbstverständlichkeit darin einen ungewohnten Blick und lenkt die Aufmerksamkeit auf mit unter skurrile Bahnen. Die temporäre Anwesenheit und Aktionen der beiden Künstler, lässt den alltäglichen Anblick einer Baustelle zu einer irrealen Situation werden, die durch das DarinSein Beider, konsequent Veränderung annimmt.